Die Offermann-Hergarten-Stiftung

Die Offermann-Hergarten-Stiftung erinnert an die Kölner Geschäftsfrau Anna-Maria Offermann-Hergarten, die testamentarisch verfügte, ihr Vermögen in eine Stiftung umzuwandeln. Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu fördern, indem bereits veröffentlichte wissenschaftliche Abhandlungen mit einem Geldpreis ausgezeichnet werden. Dieser soll als Belohnung für Geleistetes und zugleich als Grundlage für weitere Arbeit angesehen werden. Hauptkriterien bei der Auswahl der preiswürdigen Arbeiten sind:

·         Wissenschaftstheoretische Qualität

·         Schaffung neuer oder Verbesserung vorhandener theoretischer Ansätze

·         Methodische Neuerungen oder Verbesserungen

·         Klarheit, Präzision und Verständlichkeit in Darstellung und Argumentationsstruktur

Eine detaillierte Auflistung aller Preisträger seit 2010, inklusive Exposé ihrer jeweiligen Arbeiten, finden Sie auf der Website der Philosophischen Fakultät unter folgendem Link: http://phil-fak.uni-koeln.de/3079.html

 

PreisträgerInnen aus dem Institut für Ur- und Frühgeschichte

Dr. Ralf Vogelsang (1999),
studierte Ur- und Frühgeschichte, Geologie und Völkerkunde an der Universität zu Köln. Den Stiftungspreis erhielt er für seine Dissertation aus dem Jahre 1993 mit dem Titel:

Middle-Stone-Age-Fundstellen in Südwest-Namibia.

Literatur: R. Vogelsang, Middle-Stone-Age-Fundstellen in Südwest-Namibia. Africa Praehistorica 11 (Köln 1998).

 

Weblinks zur Person:
http://www.uni-koeln.de/fast/people/vogelsang/vogelsang.html#vitahttps://www.researchgate.net/profile/Ralf_Vogelsang

https://www.researchgate.net/profile/Ralf_Vogelsang

 

Prof. Dr. Jürgen Richter (1999),
studierte Ur- und Frühgeschichte, Archäologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Köln und Erlangen. 1995 habilitierte er sich an der Universität zu Köln mit dem ausgezeichneten Thema:

Der G-Schichten-Komplex der Sesselfelsgrotte – Zum Verständnis des Micoquien.

Literatur: J. Richter, Der G-Schichten-Komplex der Sesselfelsgrotte – Zum Verständnis des Micoquien. Quartär-Bibliothek 7 (Saarbrücken 1997).

 

Weblinks zur Person:
https://uni-koeln.academia.edu/J%C3%BCrgenRichter6063.html

http://ufg.phil-fak.uni-koeln.de/6063.html

 

Dr. Friederike Jesse (2004),
studierte Ur- und Frühgeschichte, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Christliche Archäologie in Freiburg, Bonn, Köln und Aix-en-Provence. Ausgezeichnet wurde ihre Dissertation mit dem Titel:

Zur Wavy-Line-Keramik in Nordafrika unter besonderer Berücksichtigung des Wadi Howar (Sudan) und dort des Fundplatzes Rahib 80/87.

Literatur: F. Jesse, Rahib 80/87. Ein Wavy-Line-Fundplatz im Wadi Howar und die früheste Keramik in Nordafrika. Africa Praehistorica 16. Köln 2003.

 

Weblinks zur Person:
http://fstafrika.phil-fak.uni-koeln.de/9261.html

http://ufg.phil-fak.uni-koeln.de/sites/ufg/pdf/Mitarbeiter/Jesse/Jesse_Publikationen_Internet_2014.pdf

 

Prof. Dr. Thorsten Uthmeier (2005),
schloss den Magister Artium in den Fächern Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Soziologie an der Universität zu Köln ab. Ausgezeichnet wurde er für seine Dissertation mit dem Titel:

Micoquien, Aurignacien und Gravettien in Bayern. Eine regionale Studie zum Übergang vom Mittel- zum Jungpaläolithikum.

Literatur: Th. Uthmeier, Micoquien, Aurignacien und Gravettien in Bayern. Eine regionale Studie zum Übergang vom Mittel- und Jungpaläolithikum. Arch. Ber. 18 (Bonn 2004).

 

Weblinks zur Person:
http://www.uf.uni-erlangen.de/?page_id=63

https://www.researchgate.net/profile/Thorsten_Uthmeier/publications

 

Dr. Mathias Lange (2006),
studierte Ur- und Frühgeschichte, Geographie und Geologie an der Universität zu Köln und der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. 2002 Promotion in Köln mit dem ausgezeichneten Thema:

Nubier in der Wüste – Fundplätze des 5. und 4. Jahrtausends vor Chr. In der Laqiya-Region (NW-Sudan).

Literatur: M. Lange, Wadi Shaw – Wadi Sahal. Studien zur holozänen Besiedlung der Lagiya-Region (Nordsudan). Mit Beiträgen von Jürgen Richter und Werner Schuck. Africa Praehistorica 19 (Köln 2006).

 

Weblinks zur Person:
https://www.archaeologie.hu-berlin.de/de/aegy_anoa/personen/archiv_mathias_lange

https://independent.academia.edu/MathiasLange1

https://www.researchgate.net/profile/Mathias_Lange2

 

Dr. Birgit Gehlen (2010),
studierte am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität zu Köln und erhielt die Auszeichnung für ihre 2005 abgeschlossene Dissertation mit dem Thema:

Innovationen und Netzwerke. Das Spätmesolithikum vom Forggensee (Südbayern) im Kontext des ausgehenden Mesolithikums und des Altneolithikums in der Südhälfte Europas.

Literatur:  B. Gehlen, Innovationen und Netzwerke. Das Spätmesolithikum vom Forggensee (Südbayern) im Kontext des ausgehenden Mesolithikums und des Altneolithikums in der Südhälfte Europas. Edition Mesolithikum 2 (Kerpen-Loogh 2010).

 

Weblinks zur Person:

https://uni-koeln.academia.edu/BirgitGehlen

http://www.sfb806.uni-koeln.de/index.php/projects/cluster-d/d4

http://www.sfb806.uni-koeln.de/index.php/projects/cluster-d/d4/publications

 

Dr. Erich Claßen (2012),

studierte an der Universität zu Köln die Fächern Ur- und Frühgeschichte, Archäologie/Klassische Archäologie und Geologie/Paläontologie. Ausgezeichnet wurde seine Dissertation aus dem Jahr 2006 mit dem Thema:

Siedlungen der Bandkeramik bei Königshoven.

Literatur: E. Claßen, Siedlungen der Bandkeramik bei Königshoven. Rhein. Ausgr. 64 (Bonn 2011).

 

Weblinks zur Person:
https://www.researchgate.net/profile/Erich_Classen

http://orcid.org/0000-0003-0860-7205

https://bodendenkmalpflege-lvr.academia.edu/ErichCla%C3%9Fen

 

Dr. Frank Förster (2016),
studierte Ägyptologie, Klassische Archäologie sowie Ur- und Frühgeschichte an der Universität zu Köln. Ausgezeichnet wurde er für seine 2011 abgeschlossene Dissertation mit dem Thema:

Der Abu Ballas-Weg. Eine pharaonische Karawanenroute durch die Libysche Wüste.

Literatur: F. Förster, Der Abu Ballas-Weg. Eine pharaonische Karawanenroute durch die Libysche Wüste. Africa Praehistorica 28 (Köln 2015).

 

Weblinks zur Person:
https://uni-koeln.academia.edu/FrankFörster

http://www.uni-koeln.de/hbi/bookshop/buecher/foerster2015.htm

 

 

Dr. Andreas Maier (2016),

studierte die Fächer Ur- und Frühgeschichte, Botanik und Skandinavistik an der Universität zu Köln. Ausgezeichnet wurde seine Dissertation aus dem Jahr 2012 mit dem Thema:

The Central European Magdalenian. Regional Diversity and Internal Variability.

Literatur: A. Maier, The Central European Magdalenian. Regional Diversity and Internal Variability. Vertebrate Paleobiology and Paleoanthropology (New York 2015).

 

Weblinks zur Person:
https://uni-koeln.academia.edu/AndreasMaier

http://www.uf.uni-erlangen.de/?page_id=67

https://www.researchgate.net/profile/Andreas_Maier5