Zum Hauptinhalt springen

Ein Modell zur Erstellung von Lehrmaterial im Bereich paläolitharchäologische Fundplatzanalyse in GIS

AFM – Archäologisches Fundplatz Modell

Das Archäologische Fundplatz Modell (AFM) ist ein Projekt zur Modellierung archäologischer Fundplatzdaten in R. Primäres Ziel ist die Nutzung von Daten im Lehrbetrieb. Mithilfe der Datensätze sollen Student:innen die Möglichkeit erhalten, in Seminaren zur Analyse fundplatzinterner Strukturen mit eigenen, von Kommiliton:innen unabhängigen Datensätzen zu arbeiten. Mithilfe der generierten Datensätze sollen verschiedene Aspekte typischer Untersuchungen erlernt und geprüft werden können:

  • Projektion lokaler Fundplatzdaten in GIS
  • Projektion von lokaler Daten im Profil für die Auswertung horizontaler Stratigraphien
  • Bewertung von Masseflussereignissen im Fundplatzkontext (derzeit nicht Bestandteil)
  • Entschlüsseln latenter Befunde aus Fundstreuungen
  • Punktmusteranalysen
  • Räumliche Erhaltensneigung
  • Grafische Darstellung von Grabungs- und Auswertungsdaten

Die Modellierung paläolithischer Siedlungsplatzstrukturen ist auf die Auswertungsmöglichkeiten der genannten Fragestellungen ausgelegt. Langfristige Anpassungen an andere Fragestellungen sind vorgesehen. Das Modell wird mit KI-Unterstützung im Programmierungsumfeld R erstellt und wird in regelmäßigen Abständen auf den Seiten der Ur- und Frühgeschichte Köln publiziert. Dabei wird angestrebt, auf diese Art und Weise das Archäologische Fundplatz Modell allgemein Nutzbar zu halten. Die Publikation umfasst üblicherweise einen R-Code mit einer nutzerfreundlichen Bedienungsoberfläche (bereitgestellt durch R Shiny) sowie eine technische Dokumentation zur jeweils aktuellen Version des Modells. Die konstruktive Kommentierung des Angebots und der Austausch von Erfahrungswerten durch andere Nutzer:innen in der Archäologie ist explizit erwünscht (Nachrichten hierzu bitte an florian.sauer(at)uni-koeln(dot)de)

Die Versionsnummern werden nicht fortlaufend publiziert.

Programmierung unter Zuhilfenahme von Google Gemini: Google. (2026). Gemini 3 Flash (Version vom 18. Mai 2026) [Großes Sprachmodell]. https://gemini.google.com/

Ab Version 1.16 Programmierung unter Zuhilfenahme von Claude LLM: Anthropic. (2026). Claude [Large language model]. https://claude.ai

Ein Modell zur Erzeugung von Lehrmaterial im Bereich archäologische Landschaftsmodellierung und Fundplatzprognose in GIS

ALM – Archäologisches Landschaftsmodell

ALM – Archäologisches Landschaftsmodell

Das Archäologische Landschaftsmodell (ALM) ist ein Projekt zur stochastischen Simulation archäologischer Fundstellenverteilungen in R. Primäres Ziel ist die Nutzung der generierten Datensätze im Lehrbetrieb. Mithilfe der Daten sollen Student:innen in Seminaren zur Analyse räumlicher Fundstellenmuster die Möglichkeit erhalten, mit realistisch erscheinenden, unabhängigen Datensätzen zu arbeiten. Mithilfe des Modells sollen verschiedene Aspekte typischer Landschaftsarchäologischer Untersuchungen erlernt und überprüft werden können:

  • Räumliche Mustererkennung in Fundstellenverteilungen
  • Beziehung von Fundstellen zu Umweltfaktoren (Topographie, Gewässernetz, Landnutzung)
  • Einfluss von Überlieferungslücken auf archäologische Verteilungsmuster
  • Bewertung von Standortpräferenzen durch Rückrechnung
  • Abgleich simulierter Muster mit echten Fundverteilungen
  • Grafische Auswertung und Kartendarstellung

Die Modellierung erfolgt über vordefinierte Standortparameter (Höhenlage, Gewässernähe, Hangneigung, Hangausrichtung, Topographische Position) mit freien oder schiefen Normalverteilungen, optional gewichtet und kombiniert. Quellenfilter (CORINE Land Cover) ermöglichen die Modellierung archäologischer Überlieferungslücken je Landnutzungsklasse. Das Modell wird mit KI-Unterstützung im Programmierungsumfeld R erstellt und wird in regelmäßigen Abständen auf den Seiten der Ur- und Frühgeschichte Köln publiziert. Dabei wird angestrebt, auf diese Art und Weise das Archäologische Landschaftsmodell allgemein nutzbar zu halten. Die Publikation umfasst üblicherweise einen R-Code mit einer nutzerfreundlichen Bedienungsoberfläche (bereitgestellt durch R Shiny) sowie eine technische Dokumentation zur jeweils aktuellen Version des Modells. Die konstruktive Kommentierung des Angebots und der Austausch von Erfahrungswerten durch andere Nutzer:innen in der Archäologie ist explizit erwünscht (Nachrichten hierzu bitte an florian.sauer(at)uni-koeln(dot)de).

Die Versionsnummern werden nicht fortlaufend publiziert.

Programmierung unter Zuhilfenahme von Claude LLM: Anthropic. (2026). Claude [Large language model]. https://claude.ai

ALM 0.2.5

Neuheiten
  • Aufarbeitung des Scripts für die Anwendung im Seminarkontext. Seminarteilnehmerlisten können nun für die Ausgabe mehrerer Datensätze herangezogen werden.
  • Fundplatztypen
  • Vektorkarte für Prognose basierend auf Polygonen (Relative Belegungshäufigkeit mit Fundplätzen)